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Baureport 12/2015

17. Dezember 2015
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Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter, haben Sie schon einmal in letzter Zeit versucht, von der Unterstadt in die Oberstadt oder auch umgekehrt zu gelangen? Für die Mitarbeiter der Zeitzer Wohnungsgenossenschaft stellt sich diese Aufgabe oft mehrfach am Tag, um von unserer Geschäftsstelle in der Schädestraße zu unseren Wohnungen nach Zeitz−Ost und wieder zurück zu gelangen. Aufgrund der Sperrung der Mühlgrabenbrücke und weiterer Straßensperrungen beispielsweise im Brühl erweist sich diese Fahrt oftmals als ein kleines Abenteuer, für welches man oft eine halbe Stunde und länger einplanen muss, wichtige Arbeitszeit, welche uns verloren geht.

Mit Augenmaß und einer vernünftigen Planung hätte nach dem Hochwasser im Jahr 2013 die Brücke hier mit Sicherheit schon lange repariert sein können. Die Stadt Zeitz und unser Oberbürgermeister wollten hier alles, und die Zeitzer Bürger haben am Ende gar nichts bekommen, da der Eigenanteil für die Förderung eines angestrebten Brückenneubaus mit Umgestaltung des Verkehrsknotens durch die Stadt Zeitz nicht aufgebracht werden konnte. Nun haben wir uns bezüglich der Finanzierung des Ersatzneubaus wieder hinten angestellt und hoffen auf eine Fertigstellung der Maßnahme im Jahr 2017.

Beim im Stau stehen an der Elsterbrücke fiel mir vergangene Woche die neue digitale Pegelstandsanzeige der Weißen Elster auf. Diese schützt uns zwar nicht vor dem nächsten Hochwasser, aber zumindest erkennen wir, wenn es dann so weit ist, dessen genaue Höhe. Ein vernünftiges Hochwasserkonzept mit Einbeziehung des Bahndammes zum Schutz der Elstervorstadt ist uns weiterhin nicht bekannt.

Wie der Presse zu entnehmen war, plant der Freistaat Thüringen bis zum Jahr 2021 einen massiven Ausbau des Hochwasserschutzes an der weißen Elster. Die Planungen hierzu sind bereits größtenteils abgeschlossen.
Durch die klimatischen Veränderungen ist das nächste Hochwasser leider absehbar und die Verbesserung des Hochwasserschutzes in den Nachbarbundesländern lässt hier, ohne entsprechende baldige Maßnahmen und Konzepte, die Hochwassergefahr in unserer Heimatstadt weiter steigen.

Nichts desto trotz werden wir auch im kommenden Jahr weiter in unseren Wohnungsbestand investieren. Der Reparatur− und Modernisierungsplan für das Jahr 2016 wurde von Vorstand und Aufsichtsrat bestätigt und beschlossen. So ist für das kommende Jahr in der Robert−Schumann Straße 29 − 31 und 8 − 10 eine komplexe Instandsetzung der Fassaden und Dächer geplant. Die Fassaden werden hier rissüberbrückend farblich neu gestaltet und alte marode Betonfensterbänke werden durch neue ersetzt. Weiterhin werden die Dachabdichtungen mit langlebigen Kunststoffbahnen erneuert und die Dächer zusätzlich gemäß den Vorgaben der Energieeinsparverordnung für Bestandsgebäude gedämmt.

Weiterhin ist eine Renovierung der Treppenhäuser geplant. Weitere Maßnahmen sind Auf den Gebinden 28 − 31 und in der Forststraße 63 − 65 geplant. Hier sind ebenfalls eine Renovierung der Treppenhäuser und eine Modernisierung der Heizungsanlagen vorgesehen.

Die für dieses Jahr geplanten Maßnahmen wurden mit Beendigung der Dämmarbeiten der Fassade in der Ringstraße 7 − 9 in Tröglitz im November komplett abgeschlossen. Neben dieser Maßnahme wurden in der R.−Schumann−Str. 20 − 22 die Balkone erweitert und verglast. In der ersten Jahreshälfte erfolgte die Erneuerung der Dachdeckung in der Forststraße 52 − 56 und die Schaffung von PKW−Stellplätzen im Bereich der Forststraße 67 − 73. Alle Maßnahmen wurden unter Einhaltung der geplanten Kosten realisiert und abgeschlossen.

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